Musikalische Events beim 1.HHC

Der 1. Handharmonika-Club Mutterstadt e.V., kurz 1.HHC, präsentiert sich musikalisch in vielen Formaten sei es beim großen Konzertabend im Palatinum oder Tanzabend wie z.B. bei Tangoträumen, Jazz & Swingnight, bei klassischer Matinee oder Soiree in der Kirche, mit Ensemble, bei Vereinsjubiläen oder mit dem weit über die Grenzen von Mutterstadt hinaus bekannten Duo Monika Keller und Rolf Dörner z.B. bei DUO-Fieber mit Live-Malerei.


Spätjahreskonzert Rock'nRondo am 6. Nov 2016

Zahlreiche Besucher von nah und fern besuchten uns in diesem Jahr wieder und viele Ehrengäste gaben dem 1.HHC die Ehre dabei zu sein. Das Publikum ging begeistert auf den schwungvollen Melodienreigen ein und federte, wippte und klatschte im Takt um die Wette mit den Protagonisten des Orchesters. Der Funke sprang über und so forderte das Publikum bei "standing ovations" weitere Zugaben. Sehen Sie unten eine beeindruckende Bildergalerie, fotografiert von Roland Gauweiler und einige kleinere Video-Clips als audiovisuelle Hörproben .




... und hier noch der Rheinpfalz-Presseartikel vom Mi.9.11.2016...


... und der Pressetext vom Amtsblatt Mutterstadt

Von Rock'n Roll bis Rondo Veneziano

Stehender Schlussapplaus für den 1.HHC Mutterstadt bei seinem Konzert im Palatinum

Zu einer Rundreise durch die Musikgeschichte unter dem Motto „Rock‘ n Rondo“ hatte der 1. Handharmonikaclub (HHC) Mutterstadt bei seinem Jahreskonzert eingeladen. Die beiden Orchester, Ensemble und Duo präsentierten

unter der Leitung von Dirigent Vladimir Korol und in einer originellen Bühnendekoration Melodien vom rockigen Klassiker bis zum klassischen Rock so frisch und energiegeladen – rockig eben - , dass es als Lohn für ihren zweistündigen Auftritt stehende Ovationen im sehr gut besuchten Palatinum Mutterstadt gab.

„Bach in Rock“ war der „Wachmacher“ zum Auftakt, eine gelungene Melange, mit der die Musikerinnen und Musiker dem Publikum das Konzertmotto gleich richtig nahebrachten. Unterstützt wurden sie dabei von Marion Lang. In ihrer Moderation blickte sie nicht nur hinter die Kulissen der Hits, sondern erzählte – oft augenzwinkernd – auch vom Proben und Üben der HHCler.

Die revanchierten sich mit einem bunten Kontrastprogramm: das „Concerto“ im Stile von Rondo Veneziano, „Queen forever“, ein Medley mit Titeln der Supergruppe, eigens arrangiert von Vladimir Korol, und das unverwechselbare

„Hotel California“ der Eagles vertrugen sich mehr als gut in dieser Konzertetappe. Rock ohne Rückversicherung - sprich: ohne Dirigenten und allein in ihren jeweiligen Stimmen – hatte das HHC-Ensemble mitgebracht.

Unterstützt wurde das Sextett von Schlagzeuger Axel Reimer, der vor allem in „Rosanna“ sein Riesenpotential als Nachwuchsmusiker zeigte. Im Gepäck hatten die Sieben außerdem die Originalmusik im sinfonischen Rockstil „Crossline“ und den Folkrock-Hit des Italieners Angelo Branduardi „La pulce d’aqua.“ Vom Spielkreis zum eigenständigen Orchester gemausert hat sich seit 2012 der „TasTenTreff“. Unter der Leitung der HHC-Konzertmeister

Monika Keller und Rolf Dörner hatte sich der „TTT“ das Mosaiksteinchen Deutschrock ausgesucht. Die Suite „In the Rock Cafe“ und der Balladen-Dauerbrenner „Über sieben Brücken mußt du gehen“ brachten das Publikum

nach der Pause zielsicher zurück in die richtige (Rock)Konzertstimmung. Danach war schnelles Umdenken angesagt, vor allem für das HHC-Duo Monika Keller und Rolf Dörner, die sich dem Part „Rondo“ widmeten. Sie hatten sich drei Sätze aus Mozarts Divertimento 1 ausgesucht. Keine leichte Aufgabe auch für Dr. Jürgen Blaul, der wieder für die Tontechnik verantwortlich zeichnete.

Ein Rock-Konzert ohne ein Stück des King of Rock‘ n Roll Elvis Presley? Unmöglich dachte Dirigent Korol und arrangierte den „Jailhouse Rock“ – und ein Medley mit den Hits von „Creedence Clearwater Revival“ gleich

noch dazu. Mit diesen Bearbeitungen führt Korol Akkordeon-Harmonien, Schlagzeug, E-Bass, elektronische Instrumente und an diesem Abend Saxofon-Solist Daniel Röder in einer gekonnten Mischung zusammen und gibt seinem Orchester seit 2010 nicht mehr und nicht weniger als einen eigenen Sound. Die HHC-Akkordeonisten bedankten sich dafür mit einem Sonderapplaus und flinken Fingern in seinen Arrangements. Was wiederum die

Konzertbesucher belohnten mit langanhaltendem Schlussapplaus und dem mehr als deutlichen Wunsch nach einer Zugabe. Aber Bitteschön – der Rosa(munde) Rock und noch einmal Elvis setzten den fulminanten Schlußpunkt.


Jazz & Swingnight im Pfr. Jakob-Fuchs-Haus am 10. Juli 2015

Jazz auf dem Akkordeon? Ja bitte! 

Erfolgreiche Jazz & Swingnight des 1. HHC Mutterstadt

Glenn Miller in Mutterstadt? Der 1. Handharmonikaclub machte es möglich, als bei seiner „Jazz- und Swingnight“ im vollbesetzten Pfarrer-Fuchs-Haus die Klassiker der goldenen Big-Band-Aera erklangen. Nach den „Tangoträumen“ 2013 war es das zweite Mal, dass der 1. HHC einen ganzen Abend thematisch einem Musikstil widmete. Und das mit

großem Erfolg. Die Besucher – unter ihnen Mutterstadts Bürgermeister Hans-Dieter Schneider - waren begeistert von der rundum gelungenen Atmosphäre: Dekoration, Bewirtung, Showtanzeinlage, Moderation und natürlich die Musik verwandelten den Fuchs-Saal in eine stimmungsvolle Jazz-Bar. Ganz im Big-Band-Stil trat das erste Orchester des HHC auf. Chefdirigent Vladimir Korol hatte seinen 20 Akkordeonisten die Stücke der Swing Legenden wie Glenn Miller oder Count Basie auf die flinken Finger geschrieben, ohne den typischen Charakter oder Sound zu schmälern. Swing auf dem Akkordeon? Das passt hervorragend! Auch Ausflüge in die lateinamerikanischen Rhythmen gab es mit Bossa Nova und Mambo. Als Solist ist Vladimir Korol eine Klasse für sich! Der Preisträger internationaler Wettbe-werbe wirbelte auf dem russischen Bajan-Akkordeon durch seine virtuose Interpretation des unverwüstlichen „Mackie Messer.“ Vielfältig und sehr harmonisch präsentierte sich einmal mehr das Ensemble des 1. HHC Mutterstadt. Nach seinen erfolgreichen Teilnahmen an Landes- und Deutschen Meisterschaften hatte das Septett ein „Rendezvous mit Gershwin“, ein Treffen mit dem „Girl from Ipanema“ und viel Gefühl für „Poem“ des deutschen Akkordeon-Altmeisters Curt Mahr. Den „krummen“ Taktarten im Jazz angenommen hatte sich das Akkordeon-Duo Monika Keller und Rolf Dörner. Die beiden HHC-Konzertmeister spielten aus ihrem aktuellen Programm einen Jazz-Musettewalzer, Dave Brubecks weltbekanntes „Take Five“ und in der Kombination Saxophon/Akkordeon die romantische Ballade „Träumerei am Fluß.“ Abwechslungsreiche Akzente setzten das Ehepaar Kaller – Show mit Tänzen aus den 20er und 30er Jahren, vorgestellt von Markus Keller – und Marion Lang mit ihrer kenntnisreichen und charmanten Moderation des Abends. Swing war immer Tanzmusik. Und auch das bot der HHC zu Ende seiner Jazz-Night. Barmusik am Piano hatte Stefan Franz mitgebracht. Danach füllte die vereinseigene Band „Arrow“ die Tanzfläche mit Musik im Stil eines Jazz-Quartetts. „Das Konzept der Themenabende ist wieder aufgegangen, das werden wir auch dank unserer vielen Helfer hinter den Kulissen weiterführen,“ blickte der HHC-Vorsitzende Wendelin Magin schon nach vorne. „Ideen wie Lateinamerikanisch oder Pop gibt es noch genug.“

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, das musikalische Highlight des 1. HHC im laufenden Jahr 2015. Sehen und hören Sie selbst - viel Freude dabei!